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Samstag, 5. Juli 2003
sakanachan, 05.07.03, 00:54 @ von der zeit
...und wieder liege ich wach, obwohl todmüde. wie so oft freitags. lässt mich die woche nicht zur ruhe kommen. das grübeln über die ständigen neuerungen. die demütigungen. die ängste, die taktisch eingesetzt werden. die verstellten, jetzt unzugänglichen wege, die sich einst so verheissungsvoll auftaten. die gleichgültigkeit. die vielleicht - hoffentlich - unbedachten äusserungen, die so viele schlussstriche bedeuten. die verpassten gelegenheiten. verpasst aus bequemlichkeit oder aus unsicherheit. für immer vertan, unwiederbringlich. nachtrag 3.10.: aus der distanz betrachtet kann ich die gefühle, die diesem posting zugrunde liegen, schon jetzt nicht mehr verstehen. der nachhall der persönlichen katastrophen der letzten monate ist einer seltsamen ruhe gewichen. einer gewissheit, dass nichts, aber auch wirklich nichts sicher ist und deshalb auch ein klammern an vorhandenes keinen sinn macht. offenheit scheint der einzige wirkliche wert zu sein, mit dem man seine umwelt berühren kann.
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